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Kurz, knapp, knackig: Bewerbungen online

Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Foto

Keine Mails mit Riesenanhang – PC-Kenntnis beweisen!

Mag die Technik auch immer schneller Daten übertragen und vielfältige Möglichkeiten bieten: Niemand erwartet bei Mail-Bewerbungen Riesenanhänge mit Dutzenden Dateien oder ein fünf Megabyte großes Bewerbungsfoto. Übersichtlichkeit ist hier gefragt, damit der künftige Arbeitgeber sich nicht durch Datenmassen wühlen muss.
Die Anhänge lassen sich klein halten, indem der Bewerber Anschreiben, Biographie und Zeugnisse in eine Datei steckt. Eleganz ist, wenn der Arbeitgeber alles in einer einzigen PDF-Datei vor sich hat.

Viele Arbeitsuchende neigen zum Versand unzähliger Unterlagen, die sie sich im Grund sparen könnten, denn alte Zeugnisse und Nachweise aller Weiterbildungsmaßnahmen interessieren den Chef nur selten. Wenn er zum Ausdrucken der Bewerbung stundenlang vorm Drucker steht, weckt das sicher keine Sympathien. Deshalb verzichte man auf Nachweise aller Seminarteilnahmen und füge stattdessen nur das Zeugnis des letzten Bildungsabschlusses, wie auch die bedeutendsten Arbeitszeugnisse, bei.
In der Kürze liegt die Würze, weshalb gilt: Pfoten weg von großen und vielen Dateien! Dies zeigt nur die eigene Unkenntnis bei Computer und Internet, was peinlich wird, wenn der Bewerber gleichzeitig den sicheren Umgang mit Word, Excel oder Dreamweaver betont.

Mails eignen sich besonders zum ersten Kontakt oder als Kurzbewerbung, evtl. mit dem Hinweis, dass man bei Bedarf eine Bewerbungsmappe zuschickt. Trotz salopper Umgangsformen in privaten Mails sollten bewerbungsübliche Normen nicht vergessen werden, so z.B. hinsichtlich der Sprache.
Bereits in die Mail gehört ein Anschreiben, in dem der Bewerber kurz der Sachverhalt beschreibt. Darin stehen (wie auch in den Anhängen) Name, Adresse und Telefonnummer.

Bewirbt man sich auf ein Stellenangebot, so erforsche man zunächst, ob die Firma überhaupt Mailbewerbungen wünscht. Verrät die Annonce nichts darüber, weist allerdings eine Mailadresse auf, so schicke man eine Kurzbewerbung. Dazu mache man den Zuständigen ausfindig, z.B. durch ein Telefonat. Zu den schlimmsten Faux-Pas gehört die Angabe eines falschen Adressaten, was bspw. beim Kopieren einer alten Bewerbung passiert.
Wichtig ist ein deutlicher Verweis auf den ausgeschriebenen Arbeitsplatz: Durch die Erwähnung von Kennziffern aus der Annonce oder indem der Verfasser im Anschreiben auf Fragen aus der Annonce bzw. dort genannte Anforderungen Bezug nimmt.

Bewirbt man sich nicht auf eine konkrete freie Stelle sondern initiativ, so schreibt man häufig mehrere Unternehmen an. Dabei empfehlen Experten, jeder Firma eine eigene Mail zu schicken, statt eine Rundmail zu versenden. Die erweckt nämlich den Eindruck, dass dem Bewerber gar nichts an dem Unternehmen liegt. Hier mache man am besten ebenfalls zuvor einen Zuständigen ausfindig, z.B. per Telefon.
Aus der Bewerbung sollte hervorgehen, welche Tätigkeiten der Schreiber gern übernehmen bzw. in welchem Bereich er arbeiten möchte und warum er sich dafür eignet. Selbst ohne Bezug auf eine freie Stelle sollte die Bewerbung individuell wirken und den Eindruck erwecken, dass der Bewerber ausgerechnet in diesem Unternehmen gerne arbeiten möchte.

Letztlich gilt: Nicht zu schnell auf Senden klicken - sind tatsächlich alle Anhänge dabei?

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